Hydraulischer Abgleich

- Beim hydraulischen Abgleich wird die Heizung so eingestellt, dass jeder Heizkörper genau die Wassermenge bekommt, die sein Raum braucht.
- Wir berechnen ihn nach dem genauen Verfahren B auf Grundlage der raumweisen Heizlast und liefern die Einstellwerte für Ventile, Pumpe und Heizkurve.
- Für die Heizungsförderung ist der hydraulische Abgleich Voraussetzung – das Bestätigungsformular erhalten Sie von uns.
Warum ein hydraulischer Abgleich?
Gleichmäßig warm, weniger Verbrauch
Ohne Abgleich fließt das Heizwasser den Weg des geringsten Widerstands: Heizkörper nahe der Pumpe werden heiß, entfernte bleiben kühl. Oft wird dann die Pumpe oder die Vorlauftemperatur höher gestellt – das kostet Energie. Mit dem Abgleich bekommt jeder Heizkörper die passende Menge.
Pflicht für die Förderung
Wer den Tausch der Heizung oder eine Heizungsoptimierung fördern lassen will, muss einen hydraulischen Abgleich nachweisen. Für eine Wärmepumpe ist er besonders wichtig: Sie arbeitet nur mit niedriger Vorlauftemperatur effizient.
So läuft es ab
Wir nehmen die Räume und Heizkörper auf, berechnen die Heizlast und die Einstellwerte und übergeben Ihrem Heizungsbauer eine Tabelle für jeden Heizkörper. Nach der Einstellung bestätigen wir den Abgleich auf dem Formular, das Sie für die Förderung brauchen.
Kosten – ab 500 €
Der Aufwand hängt von der Zahl der Räume und Heizkörper ab. Liegt bereits eine Heizlastberechnung vor, wird es günstiger. Wir machen Ihnen vorab ein Angebot.
Unser Plus an Leistungen
- Heizlastberechnung, hydraulischer Abgleich und Förderantrag aus einer Hand
- Als Energieeffizienz-Experte bestätigen wir den Abgleich für die Förderung
- Abstimmung mit Ihrem Heizungsbauer
- Kostenlose Erstberatung vorab
FAQ
Häufige Fragen
Was bringt ein hydraulischer Abgleich?
Alle Räume werden gleichmäßig warm, auch die am Ende des Heizkreises. Pumpe und Vorlauftemperatur können niedriger eingestellt werden, Strömungsgeräusche verschwinden, und die Heizung verbraucht weniger Energie.
Was ist der Unterschied zwischen Verfahren A und B?
Verfahren A arbeitet mit Schätzwerten für die Heizlast. Verfahren B berechnet die Heizlast Raum für Raum und ist genauer. Für die Förderung wird in der Regel das Verfahren B verlangt.
Wer stellt die Ventile ein?
Wir berechnen die Einstellwerte und dokumentieren sie. Die Ventile, die Pumpe und die Heizungsregelung stellt Ihr Heizungsbauer nach unseren Werten ein. Fehlen voreinstellbare Ventile, tauscht er sie aus.
Wird der hydraulische Abgleich gefördert?
Ja. Als Heizungsoptimierung bezuschusst das BAFA 15 %, mit iSFP kommen 5 % hinzu. Beim Heizungstausch ist er ohnehin Voraussetzung für die Förderung. Mehr unter BAFA-Förderung.